Feuerwehrangehörige wurden erfolgreich zu Atemschutzgeräteträgern ausgebildet. Die Belastungsübung auf der Atemschutz-Übungsstrecke forderte körperlich und mental alles ab.
Werne: Erfolgreicher Atemschutzgeräteträger-Lehrgang

Werne (ost)
An den letzten beiden Wochenenden haben 18 Feuerwehrleute bei der Freiwilligen Feuerwehr Werne erfolgreich ihre Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger abgeschlossen.
Der Kurs wurde unter der Leitung von Thorsten Friedrich und seinem Team durchgeführt. Der Abschluss fand auf der Atemschutz-Übungsstrecke im Feuerwehr-Service-Zentrum des Kreises Unna statt, wo die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten.
Zuerst mussten die Teilnehmer verschiedene Belastungsstationen wie ein Laufband und eine Endlosleiter unter Atemschutz durchlaufen. Danach ging es durch ein komplexes System von Gängen, Schächten und Tunneln. Die Übungsstrecke fordert die Feuerwehrleute sowohl körperlich als auch mental heraus. Mit nur einer Atemluftflasche müssen alle Aufgaben in nahezu vollständiger Dunkelheit und unter zusätzlichen Licht- und Toneffekten bewältigt werden.
Die körperliche und psychische Belastung ist enorm. Wer die Strecke nicht mit dem verfügbaren Luftvorrat bewältigt, besteht die Prüfung nicht.
Die außergewöhnliche Hitze an den beiden Ausbildungswochenenden stellte eine zusätzliche Herausforderung dar. Die hohen Temperaturen erforderten von den Teilnehmern und dem Ausbilderteam höchste Einsatzbereitschaft und Durchhaltevermögen.
Die gute Nachricht für die Bevölkerung: Der Lehrgang war äußerst erfolgreich. Die Teilnehmer konnten sowohl in der theoretischen Prüfung, in der Themen wie Atmung, Atemgifte, Gerätekunde, Suchtechniken und taktisches Vorgehen abgefragt wurden, als auch in den praktischen Übungen überzeugen.
Die Feuerwehren aus Lünen, Selm und Werne sowie die Werkfeuerwehr Remondis haben nun 18 weitere engagierte Einsatzkräfte, die offiziell für den Atemschutzeinsatz qualifiziert sind und zukünftig ehrenamtlich ihren wichtigen Dienst für die Sicherheit der Bevölkerung leisten.
Quelle: Presseportal








