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Werne: Feuerwehr beendet Brandeinsatz an der Lessingstraße

Die Feuerwehr Werne konnte nach einem 24-stündigen Einsatz sämtliche Glutnester freilegen und erfolgreich ablöschen, dank der Unterstützung der Anwohner.

Dachstuhlbrand an der Lessingstraße.
Foto: Presseportal.de

Werne (ost)

Nach einem Einsatz von fast 24 Stunden konnte die Feuerwehr Werne am Dienstag die abschließenden Maßnahmen an der Brandstelle in der Lessingstraße durchführen. Am Morgen wurde über den Dachstuhlbrand in einem Rohbau berichtet, was zu einem erneuten Einsatz um 07:51 Uhr führte. Bei der Brandnachschau waren bisher unentdeckte Glutnester erneut entzündet, wodurch umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich waren.

Die Brandbekämpfung stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Das Feuer hatte sich tief in der Dämmung der Dachkonstruktion ausgebreitet und war von außen schwer zu lokalisieren. Um alle Glutnester zu erreichen und eine erneute Brandausbreitung zu verhindern, mussten die Einsatzkräfte weite Teile der Dachfläche unter Verwendung von Absturzsicherungssätzen begehen. Durch aufwendige Handarbeit wurden Dachpfannen entfernt, Teile der Holz- und Dachkonstruktion geöffnet und zurückgebaut, um an das betroffene Dämmmaterial zu gelangen. Nur durch diese umfangreichen Maßnahmen konnten alle Brand- und Glutnester freigelegt, gezielt abgelöscht und kontinuierlich mit Wärmebildkameras überwacht werden. Diese arbeitsintensiven Maßnahmen machten den Einsatz über viele Stunden hinweg äußerst anstrengend.

Insgesamt waren während des gesamten Einsatzes mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehren Werne, Bergkamen, Selm, Lünen, Hamm und Kamen beteiligt. Mit einer Gesamtdauer von fast 24 Stunden zählt der Einsatz zu den längsten in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Werne und ist seit vielen Jahren der längste Einsatz. Durch den Einsatz von Drehleitern, mehreren Strahlrohren und umfangreichen Kontrollmaßnahmen mit Wärmebildkameras konnten schließlich alle verbliebenen Glutnester gelöscht werden. Erst nachdem keine weitere Brandgefahr festgestellt wurde, wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer oder die zuständigen Behörden übergeben. Der Grundschutz für das Stadtgebiet Werne wurde während des gesamten Einsatzes gewährleistet.

Auch Bürgermeister Lars Hübchen, Feuerwehrdezernentin Stefanie Benting und die Leiterin des Ordnungsamtes Petra Jäger machten sich vor Ort ein Bild von der Lage. Neben einem Austausch mit der Einsatzleitung sprachen sie auch mit den betroffenen Eigentümern, um sich über die Situation zu informieren. Gleichzeitig dankten sie den Einsatzkräften für ihren außergewöhnlichen und anstrengenden Einsatz sowie ihre hohe Einsatzbereitschaft während des gesamten Zeitraums.

Ein besonderer Dank gilt den Anwohnern der Lessingstraße und den umliegenden Straßen für ihre außergewöhnliche Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft. Während des langen Einsatzes stellten sie den Einsatzkräften immer wieder Sitzgelegenheiten, Sonnenschirme, kühle Getränke, Kaffee und weitere kleine Stärkungen zur Verfügung. Diese große Wertschätzung und Fürsorge waren für die Kameraden eine willkommene Unterstützung und Motivation während der anstrengenden Arbeiten. Die Feuerwehr Werne bedankt sich herzlich für diese beeindruckende Solidarität, die einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen der Feuerwehr und den Bürgern unserer Stadt unter Beweis gestellt hat.

Die Feuerwehr Werne möchte auch die Familie Telgmann besonders hervorheben, die die Einsatzkräfte spontan mit Eis versorgte. Diese herzliche Geste unterstreicht die langjährige Verbundenheit der Familie mit der Feuerwehr Werne durch den ehemaligen Stadtbrandmeister Heinrich Telgmann und wurde von allen Einsatzkräften mit großer Dankbarkeit angenommen.

Die Feuerwehr Werne bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Kräften sowie den beteiligten Feuerwehren und Behörden für die gewohnt gute und reibungslose Zusammenarbeit. Dank des engagierten und ausdauernden Einsatzes konnte eine weitere Brandausbreitung verhindert und der Brand schließlich vollständig gelöscht werden.

Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu liegen bei der Polizei.

Quelle: Presseportal

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