Feuerwehr rettet verletzten Fahrer aus Pkw. Einsatzkräfte befreien Fahrer aus stark deformiertem Fahrzeug und sichern Brandschutz.
Werne: Verkehrsunfall auf der Lünener Straße

Werne (ost)
Am Sonntagnachmittag wurde die Führung der Feuerwehr sowie der Löschzug Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Werne um 15:10 Uhr zu einem Einsatz in den Bereich Lünener Straße/Nordlippering mit dem Alarmstichwort “TH2 Person – Automatischer E-Call, laute Schreie, Verbindung unterbrochen” gerufen.
Bei der Ankunft der Einsatzkräfte wurde ein stark beschädigtes Auto auf einem angrenzenden Feld entdeckt. Der Fahrer war ansprechbar und nicht eingeklemmt, es waren keine weiteren Personen betroffen.
Die Feuerwehr sorgte zunächst für den Brandschutz und sicherte die Einsatzstelle gegen den Verkehr ab.
Aus bisher ungeklärten Gründen war das Auto von der Straße abgekommen und erst nach mehreren hundert Metern auf einem Feld zum Stehen gekommen. Aufgrund der Verletzungen des Fahrers wurde in Absprache zwischen dem Notarzt und dem Einsatzleiter eine schnelle und gleichzeitig kontrollierte Rettung durchgeführt. Das Ziel war es, den Patienten möglichst schonend aus dem stark beschädigten Auto zu befreien.
Dafür wurden hydraulische Rettungsgeräte eingesetzt. Unter anderem wurde das Dach des Fahrzeugs entfernt, um einen ausreichenden Rettungsweg zu schaffen. Danach konnte der Fahrer mit einem Spineboard schonend aus dem Auto gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Insgesamt waren 21 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Werne mit fünf Fahrzeugen sowie der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz.
Der Einsatz für die Feuerwehr konnte um 16:45 Uhr beendet werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, also 0,59%. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








