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Wesel: Auto unter Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren

Ein 33-jähriger Belgier gefährdete Fußgänger in Wesel, fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit und ohne Fahrerlaubnis.

Foto: unsplash

Wesel (ost)

Am gestrigen Tag (23.02.26) hat ein 33-jähriger Mann aus Belgien gegen 20:15 Uhr mit seinem Fahrzeug zwei Fußgänger in Gefahr gebracht. Nach den ersten Informationen war er unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen gefahren.

Der Mann war mit übermäßiger Geschwindigkeit in der Innenstadt von Wesel in einer 30er-Zone in Richtung eines Kreisverkehrs unterwegs. Der 33-Jährige „driftete“ zunächst eine komplette Runde durch den Kreisverkehr an der Bismarckstraße/Moltkestraße. Danach steuerte er auf zwei Fußgänger (30, 29) zu, die ordnungsgemäß die Straße an einer Ausfahrt des Kreisverkehrs überquerten.

Der Fahrer des BMW konnte sein Fahrzeug rechtzeitig abbremsen und kam direkt vor den Fußgängern zum Stillstand. Danach setzte der 33-Jährige seine Fahrt im Kreisverkehr fort und driftete erneut.

Der Fahrer verließ den Kreisverkehr in Richtung Berliner-Tor-Platz und wurde dort von Polizeibeamten gestoppt und überprüft.

Die Fußgänger und die anderen Insassen im Auto blieben unverletzt. Bei dem Fahrer wurde ein Drogentest durchgeführt, der positiv ausfiel. Ein Arzt entnahm dem Mann auf der Polizeiwache Nord in Wesel eine Blutprobe. Die Polizei beschlagnahmte den BMW. Der Fahrer besitzt keine gültige Fahrerlaubnis.

BH/

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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