Die Polizei bietet kostenlose Pedelec-Trainings an, um Unfälle zu vermeiden. Neben praktischen Übungen gibt es auch Fahrten mit dem Pedelec-Simulator.
Wesel: Fahrrad-Sicherheitstraining für Pedelec-Fahrer

Kreis Wesel (ost)
Zurzeit nutzen viele Leute das schöne Wetter, um Ausflüge zu machen oder längere Fahrradtouren zu unternehmen. Es kommt jedoch leider immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen, an denen Pedelecs beteiligt sind.
Um das Risiko eines Unfalls und dessen Konsequenzen zu reduzieren, bieten die Polizistinnen und Polizisten der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Wesel regelmäßig kostenlose Pedelec-Trainings an.
Neben praktischen Übungen werden auch Fahrten mit dem Pedelec-Simulator angeboten. Die Trainings dauern etwa drei Stunden und beinhalten theoretische sowie praktische Elemente.
Vor Kurzem haben die Polizistinnen und Polizisten der Verkehrsunfallprävention wieder interessierte ältere Damen und Herren empfangen, die sicher mit ihren Pedelecs im Straßenverkehr unterwegs sein möchten.
Auch die Kreis-Verkehrswacht Wesel e.V. nutzte die Gelegenheit, um die Teilnehmer über die Anforderungen und Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Wichtige Informationen zur korrekten Nutzung von Fahrradhelmen, zur Sicherheit des eigenen Pedelecs und zur Sichtbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer wurden vermittelt.
Bei den Übungen im Trainingsparcours konnten die Teilnehmer ihre Pedelec-Fähigkeiten verbessern. Neben Slalom- und Kurvenfahrten übten sie auch die Gefahrenbremsung und den Schulterblick.
Auf dem Pedelec-Simulator können verschiedene Gefahrensituationen simuliert werden. Die Teilnehmer nehmen auf einem Pedelec Platz, das auf einer Rolle steht. Die virtuelle Route wird auf einem Bildschirm dargestellt. Während der Fahrt werden Gefahrensituationen eingespielt, auf die die Teilnehmer durch Bremsen reagieren müssen. Anschließend werden Reaktionszeit und Bremsweg analysiert und mit den Teilnehmern anhand einer Grafik besprochen.
Während des Trainings bot die Polizei auch die kostenlose Codierung der Pedelecs an. Dabei wird ein Aufkleber mit einem individuellen Zahlen- und Strichcode auf den Rahmen des Pedelecs geklebt. Bei einer Kontrolle kann schnell festgestellt werden, ob der rechtmäßige Besitzer mit dem Pedelec unterwegs ist.
Die Pedelec-Trainings und Codieraktionen werden vorab in der lokalen Presse und auf der Website der Kreispolizeibehörde Wesel angekündigt.
/EG
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personen, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit reinem Sachschaden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








