Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst bei Transport der Patientin in den Hubschrauber. Straße Unterdorf bleibt voll gesperrt.
Wesel: Rettungshubschrauber nach Verkehrsunfall in Neukirchen-Vluyn

Neukirchen-Vluyn (ost)
Am Samstagmittag um etwa 13:20 Uhr wurden die Feuerwehren Neukirchen und Vluyn zusammen mit einem Krankenwagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person in der Unterdorfstraße gerufen. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Radfahrerin.
Als die Feuerwehr eintraf, war niemand eingeklemmt. Die schwer verletzte Radfahrerin wurde bereits von Ersthelfern versorgt. Die Feuerwehrleute unterstützten die Betreuung der Verletzten und kümmerten sich zusätzlich um die Fahrerin des Autos. Ein weiterer Krankenwagen wurde zur weiteren medizinischen Versorgung nachalarmiert.
Aufgrund der Art der Verletzungen forderte der Rettungsdienst nach seiner Ankunft am Einsatzort einen Rettungshubschrauber an. Die Feuerwehr errichtete einen Sichtschutz um die Unfallstelle und sicherte in Absprache mit der Polizei und der Kreisleitstelle Wesel den Landeplatz an der Niederrheinallee. Nach der Versorgung im Krankenwagen halfen die Einsatzkräfte dem Rettungsdienst, die Patientin in den Hubschrauber zu transportieren. Anschließend wurde sie in eine Klinik der Maximalversorgung geflogen.
Während des Einsatzes und der folgenden Unfallaufnahme blieb die Unterdorfstraße vollständig gesperrt. Insgesamt waren 29 Feuerwehrleute aus Neukirchen-Vluyn im Einsatz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








