Polizei verhaftet Tatverdächtigen (49) in Wesseling-Urfeld nach Diebstahl eines Fahrrads, Haftbefehl lag vor. Zwei gestohlene Fahrräder an Eigentümer übergeben.
Wesseling: Entwendung Fahrrad – Festnahme

Wesseling (ost)
Zwei Fahrräder wurden den rechtmäßigen Eigentümern übergeben
Am Donnerstagmittag (1. Oktober) wurde in Wesseling-Urfeld ein Verdächtiger (49) von der Polizei festgenommen. Er wird beschuldigt, Fahrräder gestohlen zu haben. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den Mann vor. Zwei gestohlene Fahrräder wurden von Polizisten gefunden und im Anschluss an ihre rechtmäßigen Eigentümer übergeben.
Um 13.50 Uhr informierte ein Zeuge die Polizei darüber, dass eine Person am Bahnhof in der Willy-Brandt-Straße ein Fahrrad gestohlen habe. Der Verdächtige öffnete das Fahrradschloss mit einem Werkzeug und flüchtete.
Im Zuge der eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen trafen Polizisten kurze Zeit später einen Verdächtigen an, der der Beschreibung des Zeugen entsprach. Sie durchsuchten den Mann, fanden Werkzeuge in seiner Tasche und führten einen Atemalkoholvortest durch, der einen Wert von über 3 Promille ergab. Bei der Überprüfung stellten die Beamten außerdem fest, dass bereits ein Haftbefehl gegen ihn vorlag. Der Tatverdächtige wurde festgenommen.
Das gestohlene Fahrrad wurde kurz darauf in der Nähe von den Einsatzkräften gefunden. Es wurde sichergestellt und an die Geschädigte übergeben. Zudem wurde eine Strafanzeige erstattet.
Ein weiterer Geschädigter meldete sich wenige Stunden später bei der Polizei. Auch sein Fahrrad wurde am selben Ort gestohlen. Der Mann konnte sein Fahrrad lokalisieren. Die Polizei fand das Fahrrad und übergab es ebenfalls an den rechtmäßigen Eigentümer.
Ob es einen Zusammenhang zwischen den beiden Fahrraddiebstählen gibt, wird von der Kriminalpolizei 23 weiter untersucht. Der Verdächtige muss sich wegen des Verdachts auf besonders schweren Diebstahl verantworten.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei auf die Wirksamkeit von GPS-Trackern oder Peilsendern hin. Obwohl sie keinen Schutz vor Diebstahl bieten, ermöglichen sie im Ernstfall eine schnelle Ortung und können somit ein wertvolles Ermittlungsinstrument für die Polizei darstellen. (nf)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Es gab 671 Verdächtige, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








