Eine aufmerksame Zeugin meldete einen verdächtigen Autofahrer in Wesseling. Polizei entnahm Blutprobe und beschlagnahmte Führerschein.
Wesseling: Verdächtiger Autofahrer gemeldet

Wesseling (ost)
Führerschein eingezogen, Blutprobe entnommen
Eine aufmerksame Zeugin hat am Dienstagnachmittag (12. Mai) in Wesseling einen verdächtigen Autofahrer (20) gemeldet. Die alarmierte Polizei kontrollierte den Mann, der offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Um 17 Uhr rief eine Autofahrerin über den Notruf der Polizei an. Sie gab an, sich hinter einem Mercedes auf der Industriestraße zu befinden, der auffällig fuhr. Der Fahrer hielt ohne ersichtlichen Grund mitten auf der Straße an, fuhr wiederholt über die Fahrbahnbegrenzung in den Gegenverkehr und hielt den Sicherheitsabstand zu anderen Verkehrsteilnehmern nicht ein.
Auf der Siebengebirgsstraße holten die alarmierten Polizeikräfte den verdächtigen Autofahrer ein. Sie forderten ihn auf, sein Fahrzeug anzuhalten. Bevor er anhielt, ignorierte er das Gelblicht einer Ampel.
Bei der Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten sofort Anzeichen von Drogenkonsum. Ein freiwilliger Drogentest bestätigte den Verdacht und wies auf den Konsum von Kokain hin. Ein Arzt entnahm die angeordnete Blutprobe. Die Polizei zog den Führerschein ein, untersagte die Weiterfahrt und erstattete Anzeige gegen den nun Beschuldigten.
Die Ermittler des Verkehrskommissariats haben bereits mit den weiteren Untersuchungen begonnen. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während sie 2023 auf 57879 stieg. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich, 6757 weiblich und 16655 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren 51099 männlich, 6780 weiblich und 18722 nicht-deutsch. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen damit auf einem ähnlichen Niveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








