Zwei Personen erlagen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen nach Unfällen in Köln-Westhoven und Köln-Hahnwald. Die genauen Unfallhergänge werden noch ermittelt.
Westhoven: Todesfälle nach schweren Unfällen

Köln (ost)
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Köln haben folgendes bekannt gegeben:
Ergänzung zu den Pressemitteilungen vom 9. Juli, Nummer 2 und vom 13. Juli, Nummer 3:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6311242 https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6313649
Die 89-jährige Fußgängerin, die am 8. Juli (Mittwoch) in Köln-Westhoven von einer Stadtbahn erfasst wurde, ist am Freitagmorgen (24. Juli) in einem Krankenhaus an ihren schweren Verletzungen verstorben.
Die ältere Dame wurde um 12.15 Uhr an der Haltestelle Westhoven Berliner Straße von einer Stadtbahn erfasst, die in Richtung Poll fuhr. Nach den bisherigen Ermittlungen hatte sie den Bahnübergang trotz geschlossener Schranken überquert.
Zusätzlich verstarb bereits am Mittwoch (22. Juli) der 64-jährige Mann, der am 13. Juli bei einem Rangierunfall auf dem Gelände eines Recyclingunternehmens in Köln-Hahnwald schwer verletzt wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Mann gegen 7.40 Uhr von einem rangierenden Lastwagen erfasst und geriet mit den Beinen unter die Räder. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen Verletzungen erlag.
Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats 2 zu den genauen Unfallhergängen dauern in beiden Fällen an. (cw/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen oder 0.59% vertreten. Die meisten Unfälle (87.36%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556792. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Die Anzahl der Getöteten lag bei 450, Schwerverletzte gab es 11172 und Leichtverletzte 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







