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Wetten: Schwerer Verkehrsunfall in Kevelaer

Eine Frau verstorben, acht weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Am Montag kam es zu einem schweren Verkehrsunfall an der B9 in Kevelaer-Wetten, bei dem eine Frau getötet und acht weitere Personen verletzt wurden.

Foto: Depositphotos

Kevelaer (ost)

Am Montag (20. April 2026) ereignete sich um 16.18 Uhr in Kevelaer-Wetten an der B9 (Gelder Dyck) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Frau getötet und acht weitere Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Eine 70-jährige Frau aus Goch war mit ihrem Auto Mini in Richtung Geldern unterwegs, als sie aus bisher ungeklärter Ursache mit dem entgegenkommenden VW einer 31-jährigen Frau aus Kleve zusammenstieß. Die Fahrerin des Mini verstarb trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle. Die 31-Jährige wurde schwer verletzt. Hinter dem Mini befand sich ein Taxi (VW-Bus) mit sechs Passagieren, das nicht rechtzeitig bremsen konnte und mit dem Mini kollidierte. Die Insassen des Taxis (vier Frauen im Alter von 31, 36, 40, 58 Jahren, zwei Männer im Alter von 41 und 61 Jahren) sowie der 44-jährige Fahrer wurden in Krankenhäuser gebracht, der Schweregrad der Verletzungen kann derzeit noch nicht bestätigt werden, es besteht jedoch keine Lebensgefahr. Die Unfallaufnahme wird derzeit von einem Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Essen unterstützt. Der polizeiliche Opferschutz kümmert sich um die Benachrichtigung und Betreuung der Angehörigen und Ersthelfer. Die B9 ist derzeit weiterhin voll gesperrt. (sp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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