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Wetter (Ruhr): Verkehrsunfall am Kreisverkehr

Ein Rollerfahrer stürzt aufgrund von Kraftstoffverschmutzung. Fahrer unverletzt, Straßensperrung notwendig, Einsatz dauerte 100 Minuten.

Foto: Depositphotos

Wetter (Ruhr) (ost)

Um 11:48 Uhr wurde die Feuerwehr Wetter (Ruhr) heute zu einem Verkehrsunfall im Kreisverkehr Vogelsanger Straße / Schwelmer Straße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass ein Rollerfahrer aufgrund einer erheblichen Kraftstoffverschmutzung auf der Fahrbahn ins Rutschen geraten und gestürzt war. Zum Glück blieb der Fahrer unverletzt. Die Feuerwehr sperrte die Fahrbahn zunächst vollständig und verhinderte mit Bindemitteln eine weitere Ausbreitung des Kraftstoffs. Anschließend führte der zuständige Straßenbaulastträger Straßen.NRW zusätzliche Abstreumaßnahmen durch und beauftragte eine Fachfirma mit der Nassreinigung der Fahrbahn.

Mehrere Autofahrer und Minibusfahrer ignorierten leider die eingerichtete Absperrung und versuchten, den Kreisverkehr entgegen der Fahrtrichtung über die Gegenfahrbahn zu verlassen. Nicht alle Verkehrsteilnehmer reagierten dabei besonnen. Die Polizei vor Ort gab entsprechende Verwarnungen aus. Die Feuerwehr möchte nochmals betonen, dass Straßensperrungen nur bei akuten Gefahrensituationen für Einsatzkräfte oder andere Verkehrsteilnehmer eingerichtet werden. Eine Sperrung erfolgt nicht ohne triftigen Grund.

Nach rund 100 Minuten konnte der Einsatz für Feuerwehr und Polizei beendet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792, endeten lediglich mit Sachschäden, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Von den Unfällen fanden 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) statt. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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