Die Polizei sucht einen unbekannten Autofahrer, der in Grevenbroich-Wevelinghoven in einen Unfall mit einem achtjährigen Mädchen verwickelt war und danach geflohen ist.
Wevelinghoven: Polizei sucht flüchtigen Unfallbeteiligten

Grevenbroich (ost)
Die Polizei sucht nach einem unbekannten Verkehrsteilnehmer, der am Freitag, den 24. April, gegen 15:15 Uhr, von einem Unfallort am Kreisverkehr an der Straße An der Zuckerfabrik in Grevenbroich-Wevelinghoven geflohen ist.
Laut bisherigen Informationen fuhr ein achtjähriges Mädchen mit dem Fahrrad von der Wevelinghovener Straße auf den Kreisverkehr zu und wollte die Straße überqueren. Gleichzeitig wollte ein unbekannter Autofahrer in den Kreisverkehr einfahren, hielt jedoch an, um dem Mädchen Vorfahrt zu gewähren. Das Mädchen zögerte jedoch, um sicherzustellen, dass das Auto sie passieren lässt. Als das Mädchen schließlich auf die Straße fuhr, fuhr auch der Autofahrer los und es kam zu einem Zusammenstoß. Das Mädchen stürzte und verletzte sich leicht. Der Unbekannte erkundigte sich nach dem Zustand des Mädchens, das angab, alles sei in Ordnung. Daraufhin setzte der Autofahrer seine Fahrt in Richtung Wevelinghoven Mitte fort.
Um den Unfall aufzuklären, sucht die Polizei nun nach dem Verkehrsteilnehmer. Es handelt sich um einen etwa 30-jährigen Mann mit gebräunter Haut, dunklem Haar und glattem Gesicht. Er trug eine Sonnenbrille und fuhr einen weißen Audi, an dessen Innenspiegel eine türkische Flagge hing.
Das Verkehrskommissariat1 bittet um Hinweise unter 02131 3000 oder poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de. Die Polizei erinnert zudem daran, dass bei Unfällen mit Personenschaden – insbesondere wenn Minderjährige beteiligt sind – die Polizei zwingend hinzugezogen werden muss, um den Vorfall zu klären.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 13.559, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 3.764 Fälle aus, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








