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Widerstand gegen Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof

Ein 14-Jähriger verweigerte die Angabe seiner Personalien und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Trotz der Intervention seines Vaters wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Am 12. März weckte ein 14-Jähriger zunächst den Eindruck, Hilfe zu benötigen. Als Bundespolizisten ihn ansprachen, verweigerte er jedoch die Enthüllung seiner Identität. Auf dem Weg zur Wache entzog er sich dem Zugriff der Beamten und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen.

Um 15:15 Uhr fiel der Jugendliche aus Recklinghausen der Streife auf, da er scheinbar ziellos durch den Dortmunder Hauptbahnhof wanderte. Auffällig war auch, dass er immer wieder die Nähe der Beamten suchte. Aufgrund seines Verhaltens fragten diese den Jungen, ob er Unterstützung brauche. Da er keine klaren Informationen gab, forderten die Uniformierten ihn auf, sich zu identifizieren. Dieser Aufforderung kam er nicht nach. Daraufhin sollte er zur Wache gebracht werden. Ein Beamter führte ihn in Richtung der nahegelegenen Dienststelle. Der Schüler widersetzte sich den Anweisungen und stemmte sich gegen die Richtung, woraufhin die Streife ihn an den Armen festhielt. Auch hiergegen wehrte sich der deutsche Staatsbürger aktiv und versuchte mehrmals, sich loszureißen, um zu fliehen. In der Dienststelle gab der Schüler seine Daten an, woraufhin die Beamten den Vater als Erziehungsberechtigten über den Vorfall informierten. Der 49-Jährige erklärte, dass er seinen Sohn nicht abholen könne. Weiterhin sagte er, dass sein Kind die Dienststelle alleine verlassen und den Heimweg antreten könne. Die Beamten ließen den Jugendlichen gehen und leiteten ein Ermittlungsverfahren ein.

Quelle: Presseportal

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