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Widerstand im Hagener Hauptbahnhof

Ein 28-jähriger Mann leistete massiven Widerstand gegen Bundespolizei und Deutsche Bahn. Trotz Platzverweis und Festnahme musste er gefesselt werden.

Foto: Depositphotos

Hagen (ost)

Am 22. März widersetzte sich ein 28-jähriger Mann im Hauptbahnhof Hagens massiv den Einsatzkräften der Bundespolizei und den Mitarbeitern der Deutschen Bahn.

Um 03:06 Uhr baten Sicherheitsmitarbeiter der Bahn um polizeiliche Unterstützung in der Haupthalle. Bei ihrer Ankunft trafen die Beamten auf einen 28-jährigen Staatsbürger aus Guinea, der zuvor Reisende belästigt und sich geweigert hatte, seine laute Musik auszuschalten. Er ignorierte einen Platzverweis, wehrte sich gegen das Hinausführen und ließ sich schließlich auf den Boden fallen.

Da der Mann auch gegenüber den hinzugerufenen Polizisten aggressiv blieb, sollte er zur Feststellung seiner Identität zur Dienststelle gebracht werden. Auf dem Weg dorthin leistete er erheblichen Widerstand und musste schließlich gefesselt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung auf der Wache trat der Verdächtige gezielt nach einem Beamten, der jedoch ausweichen konnte. Die Einsatzkräfte fanden zudem ein griffbereites Pfefferspray in der Jacke des Mannes.

Aufgrund seines unklaren Gesundheitszustandes forderten die Bundespolizisten später einen Rettungswagen und einen Notarzt an. Der Mann wurde dann unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Quelle: Presseportal

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