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Widerstand im Kölner Hauptbahnhof

Ein 36-jähriger Mann wurde wegen aggressivem Verhalten in Gewahrsam genommen. Er griff Beamte an und verhielt sich auch im Gewahrsam aggressiv.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag (28. April) wurde ein 36-jähriger deutsch-russischer Staatsbürger im Kölner Hauptbahnhof aufgrund seines aggressiven Verhaltens von Bundespolizeibeamten in Gewahrsam genommen.

Die Polizisten trafen den Mann gegen Mitternacht und 20 Uhr in der B-Passage an, nachdem er zuvor in eine Schlägerei verwickelt gewesen war. Aufgrund seiner extrem aggressiven Art war es vor Ort nicht möglich, seine Identität festzustellen. Daher brachten die Beamten ihn zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Dienststelle.

Auch dort verhielt sich der Mann weiterhin äußerst aggressiv. Er beleidigte die Beamten und ging mit geballten Fäusten auf einen von ihnen zu. Die Einsatzkräfte konnten den Angriff abwehren und brachten ihn unter erheblichem Aufwand in den Gewahrsamsbereich. Während des Transports versuchte der 36-Jährige, einen Beamten durch gezieltes Greifen in den Genital- und Oberschenkelbereich körperlich anzugreifen. Dies konnte verhindert werden, der Beamte blieb unverletzt.

Im Gewahrsam setzte der Mann sein aggressives Verhalten fort. Er schlug und trat gegen die Wände und die Tür der Zelle und urinierte mehrmals in den Raum.

Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 36-Jährige nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Gewahrsam behalten.

Er muss sich nun mehreren Strafverfahren stellen, darunter wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

Quelle: Presseportal

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