Eine 52-jährige Frau wurde in Erkrath erneut ohne Führerschein erwischt. Zudem wurde ihr Beifahrer wegen eines offenen Haftbefehls festgenommen.
Wiederholtes Fahren trotz Fahrverbot: Polizist stoppt 52-jährige Erkratherin

Erkrath (ost)
Am Donnerstag (12. März 2026) wurde eine 52-jährige Frau in Erkrath von der Polizei gestoppt, weil sie trotz Fahrverbot erneut mit ihrem Auto im Straßenverkehr unterwegs war. Darüber hinaus wurde ihr Beifahrer aufgrund eines offenen Haftbefehls festgenommen.
Das Folgende hatte sich zugetragen:
Um 8:05 Uhr war ein Bezirksdienstbeamter aus Erkrath auf dem Weg zu einem Ermittlungseinsatz, als er ein Fahrzeug mit zwei Insassen bemerkte. Der Bezirksdienstbeamte erkannte die beiden Personen im Auto sofort und wusste, dass die Fahrerin keinen Führerschein besaß. Erst Anfang Februar war bei einer Verkehrskontrolle festgestellt worden, dass ihr Führerschein bereits 2011 eingezogen worden war. Außerdem war dem Bezirksdienstbeamten bekannt, dass gegen den Beifahrer, einen 59-jährigen Erkrather, ein offener Haftbefehl wegen eines Betrugsdelikts vorlag.
Daraufhin verfolgte der Polizist das Duo, das zunächst versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen. An der Curtiusstraße in Hochdahl konnte der Bezirksdienstbeamte das Fahrzeug jedoch stoppen und den Beifahrer festnehmen.
Bei der Überprüfung stellte der Polizist fest, dass die Kennzeichen am Auto nicht zu dem Fahrzeug gehörten und dass es auch nicht versichert war. Außerdem hatte das Auto keine gültige Hauptuntersuchung. Gegen die 52-jährige Erkratherin wurden daher mehrere Verfahren eingeleitet – unter anderem wegen des wiederholten Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Der Beifahrer wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








