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Willich: Betrüger in Untersuchungshaft

Eine 67-jährige Frau aus Willich reagierte besonnen auf Anrufe eines falschen Polizeibeamten. Die echte Polizei konnte den Mann festnehmen und warnt vor weiteren Betrugsversuchen.

Foto: Depositphotos

Willich (ost)

Schon am vergangenen Mittwoch wurde eine 67-jährige Frau aus Willich von einem vermeintlichen Polizisten angerufen. Sie reagierte ruhig, so dass die echte Polizei am Donnerstag einen Mann vor Ort festnehmen konnte.

Am Mittwochnachmittag erhielt die Frau den ersten Anruf von einem vermeintlichen Kriminalbeamten. Er berichtete von einem verdeckten Verfahren gegen Mitarbeiter einer Bankfiliale. Bei den Ermittlungen wurde ihr Name genannt, daher wollte er sie warnen und in die Untersuchungen einbeziehen. Nach mehreren Telefonaten vereinbarten sie, dass die Frau den Inhalt ihres Schließfachs in der Bank am nächsten Tag überprüfen, aber nicht abholen sollte. In der Nacht wurde sie jedoch misstrauisch und wählte am Donnerstagmorgen die 110. In enger Zusammenarbeit mit der Willicherin gelang es der Polizei, einen Verdächtigen am Donnerstag (01.10.2026) um 13:30 Uhr festzunehmen. Der 34-jährige Mann aus Krefeld wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Krefeld vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an. Angesichts der zunehmenden Fälle, in denen sich falsche Polizisten oder vermeintliche Staatsanwälte telefonisch bei ihren Opfern melden, appelliert die Polizei: Weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft fordern am Telefon die Herausgabe von Geld oder Wertgegenständen. Geben Sie auch niemals persönliche oder private Informationen am Telefon preis. Legen Sie auf und rufen Sie sofort die 110 an.

Quelle: Presseportal

nf24