Ein alkoholisierter Mann verursachte mindestens einen Unfall und wurde von Zeugen gemeldet. Einsatzkräfte konnten ihn mit über 2 Promille Alkohol im Blut festnehmen.
Willich: Mann nach Unfallflucht erwischt

Willich (ost)
Aufmerksame Beobachter haben dafür gesorgt, dass Rettungskräfte einen stark betrunkenen Mann, der bereits mindestens einen Unfall verursacht hatte, buchstäblich „aus dem Verkehr ziehen“ konnten.
Um 19.30 Uhr am Donnerstagabend meldeten Zeugen, dass ein Mann, den sie für betrunken hielten, auf einem Parkplatz an der Ackerstraße ein geparktes Auto beim Wenden beschädigt hatte. Anschließend sei er davongefahren. Die alarmierten Rettungskräfte konnten ihn in der Nähe hinter dem Steuer seines Autos finden. Als der Mann ausstieg, hatten auch sie den Verdacht, dass er möglicherweise getrunken hatte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von deutlich über 2 Promille. Das Ergebnis der daraufhin entnommenen Blutproben steht noch aus.
An seinem Fahrzeug wurden zusätzliche Spuren entdeckt, die nicht mit dem Unfall des geparkten Autos übereinstimmten. Möglicherweise hatte er einen weiteren Unfall, der bisher nicht gemeldet wurde. Falls Sie Informationen dazu haben, melden Sie sich bitte unter der Rufnummer 02162/377-0.
Weil der Mann keine Ausweispapiere dabei hatte und seine Identität nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnte, wurde er vorläufig festgenommen. Nach dem aktuellen Ermittlungsstand handelt es sich um einen 31-jährigen Mann aus Polen. Die Ermittlungen der Verkehrspolizei dauern an. /hei (677)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 2023 51099 Männer und 6780 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








