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Willich-Schiefbahn: Pedelec und E-Scooter kollidieren – 61-Jähriger verletzt

Unfallursache: Nutzung von Mobiltelefon. Jugendliche sollten während der Fahrt das Handy in der Tasche lassen, um Unfälle zu vermeiden.

Foto: Depositphotos

Willich-Schiefbahn (ost)

Ursache des Unfalls: Nutzung eines Mobiltelefons.

Am Dienstag ereignete sich gegen 19:10 Uhr ein Unfall auf dem Weg “Auf dem Bend” zwischen Klein Kempen und dem Alleenradweg in Schiefbahn. Dort kollidierten ein 15-jähriger Willicher mit seinem E-Scooter und ein 61-jähriger Willicher mit seinem Pedelec. Der 15-Jährige hielt sein Mobiltelefon in der Hand und driftete zu weit nach links. Er bemerkte den Pedelec-Fahrer zu spät, was zu dem Unfall führte. Der 61-Jährige wurde leicht verletzt und ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Ermittlungen wurden vom Verkehrskommissariat aufgenommen.

In diesem Jahr hat die Polizei kreisweit drei Unfälle registriert, die durch die Nutzung von Mobiltelefonen verursacht wurden. Bei allen Unfällen waren Rad- oder Pedelec-Fahrer die Ursache. Der aktuelle Unfall fügt sich in diese Liste ein. Um vor den Gefahren zu warnen, wurde in NRW die Kampagne “Lenk dich nicht app – kein Handy am Steuer” ins Leben gerufen. Das Thema bleibt hochaktuell.

Insbesondere richtet sich der Appell an Jugendliche, die mit dem E-Scooter unterwegs sind: Das Mobiltelefon sollte während der Fahrt in der Tasche bleiben! Wer das Handy auf einem E-Scooter benutzt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro. Wer mit einem Pedelec oder Fahrrad unterwegs ist, muss mit einer Verwarnung in Höhe von 55 Euro rechnen. Wer als Autofahrer während der Fahrt eine Sprach- oder Textnachricht verschickt, fährt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h und einer Blickzeit von zwei Sekunden 30 Meter im Blindflug. Keine Nachricht, kein Anruf ist ein Menschenleben wert. https://polizei.nrw/artikel/polizei-warnt-vor-gefahren-durch-ablenkung-am-steuer /wg (824)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unter dem Einfluss berauschender Mittel ereigneten sich 3.764 Unfälle, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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