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Wilnsdorf: 45-Jährige fährt ohne Führerschein zur Polizei

Eine 45-Jährige suchte den Bezirksdienst auf, um einen Haftbefehl zu bezahlen. Trotz Behauptung, den Führerschein zu besitzen, stellte sich heraus, dass sie nie einen hatte.

Foto: unsplash

Wilnsdorf (ost)

Am Mittwoch (18.02.2026) ereignete sich ein Vorfall beim Bezirksdienst in Wilnsdorf, der nicht alltäglich ist.

Um 09:50 Uhr suchte eine 45-Jährige die Räumlichkeiten des Wilnsdorfer Bezirksdienstes im Rathaus in Wilnsdorf auf, um eine Haftstrafe zu begleichen. Das Gericht hatte gegen die Frau einen Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis erlassen. Als sie mit einem KIA vorfuhr, waren die Beamten überrascht. Sie versicherte jedoch glaubhaft, dass sie ihren Führerschein nach einer vorherigen Sperre zurückbekommen hatte. Allerdings erwähnte sie, dass sie ihn zu Hause vergessen hatte. Eine sofortige Überprüfung der Angaben in polizeilichen Datenbanken war nicht möglich. Sie zahlte ihre Strafe und fuhr mit ihrem Auto weg. Bei späterer Überprüfung konnten die Polizisten ihren Augen nicht trauen. Es stellte sich heraus, dass die 45-Jährige nie im Besitz eines Führerscheins war und auch weiterhin keinen besitzt. Die Beamten erstatteten sofort zwei neue Anzeigen. Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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