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Windelsbleiche: Flucht nach Parkunfall dank Zeugen geklärt

Eine Unfallverursacherin wurde dank einem aufmerksamen Zeugen ermittelt. Die betroffene Fahrerin wurde ins Krankenhaus gebracht und es wurden Strafverfahren eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

HC/ Bielefeld- Windelsbleiche-

Am Montagmittag, dem 13.07.2026, fuhr eine Fahrerin, die einen Unfall verursacht hatte, nach Hause, anstatt die Polizei zu informieren. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die betrunken Fahrerin identifiziert werden.

Ein Mitarbeiter hörte während seiner Büroarbeit gegen 11:40 Uhr einen lauten Knall und ging nach draußen. Er sah auf einem Parkplatz zwischen der Windelsbleicher Straße und dem Senner Markt einen Mazda, der rückwärts gegen einen geparkten VW gestoßen war. Als die Fahrerin des Mazda davonfuhr, notierte er sich sofort das Kennzeichen des flüchtigen Autos. Die alarmierten Polizisten stellten frische Schäden am Radkasten des geparkten VW fest.

Daraufhin suchten die Beamten die Adresse der Halterin des Mazda auf. Die 68-jährige Bielefelderin gab zu, die Fahrerin gewesen zu sein, und behauptete, keine Kollision bemerkt zu haben. Sie konnte sich auch nicht erklären, wie die frischen Schäden an ihrem Fahrzeug entstanden waren. Aufgrund ihres Alkoholgeruchs brachten die Polizisten die Fahrerin ins Krankenhaus, wo ihr eine Ärztin zwei Blutproben entnahm. Strafverfahren wurden eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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