Eine 65 Jahre alte Frau rief die Polizei wegen eines Messerangriffs an, bei dem sie schwer verletzt wurde. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und eine Mordkommission eingesetzt.
Witten: 70-Jähriger festgenommen nach Stichwaffenangriff

Witten (ost)
Am heutigen Tag hat sich eine 65-jährige Wittenerin um 14:17 Uhr an den Notruf der Polizei gewandt und um schnelle Hilfe gebeten. Sie berichtete von Streitigkeiten mit ihrem Lebensgefährten, die in einem Messerangriff gipfelten, bei dem die Frau schwere Verletzungen erlitten haben soll.
Die alarmierten Streifenbeamten trafen kurz darauf an der Dirschauer Straße ein und konnten den 70-jährigen Tatverdächtigen (polnische und deutsche Staatsangehörigkeit) festnehmen. Sie leisteten auch Erste Hilfe bei der verletzten Frau.
Die Rettungskräfte übernahmen die weitere Versorgung der schwer verletzten Frau und brachten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde eine Mordkommission eingesetzt.
Die genauen Hintergründe des Angriffs werden derzeit ermittelt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








