Ein 28-jähriger Autofahrer aus Witten flüchtete vor der Polizei in Bochum, wurde festgenommen und aufgrund eines U-Haftbefehls inhaftiert.
Witten: Autofahrer (28) nach Verfolgungsfahrt gestoppt

Bochum (ost)
Als die Polizei versuchte, ihn anzuhalten, beschleunigte er: Ein Fahrer (28, aus Witten) floh vor einer Bochumer Streifenwagenbesatzung – schließlich wurde er festgenommen.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Montagmorgen, dem 12. Januar, in Bochum. Während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle versuchten die Beamten, den Fahrer auf der Friedrich-Ebert-Straße anzuhalten. Er ignorierte jedoch die Anhaltesignale, ließ seinen Beifahrer aussteigen und gab Gas.
Nach einer kurzen Verfolgungsjagd kollidierte der 28-Jährige auf dem Kabeisemannsweg mit zwei Pollern, stieg aus und flüchtete zu Fuß, bevor er von den Polizisten gefasst wurde. Der Wittener blieb unverletzt.
Bei der Durchsuchung machten die Beamten mehrere Feststellungen: Im Kofferraum des Autos entdeckten sie zwei Kanister mit Methanol, die Kennzeichen waren nicht korrekt, was bedeutete, dass kein Versicherungsschutz bestand. Der Wittener konnte keinen Führerschein vorzeigen. Ein Drogentest war positiv, ein Arzt entnahm eine Blutprobe. Da zudem ein Haftbefehl gegen den 28-Jährigen vorlag, wurde er festgenommen und sein Auto sowie sein Handy wurden sichergestellt.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Da der Beifahrer noch auf der Flucht ist, bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen unter 0234 909-5206.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 im Jahr 2022 auf 65532 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 56367 im Jahr 2022 und 57879 im Jahr 2023. In Nordrhein-Westfalen gab es 2023 insgesamt 51099 männliche Verdächtige, 6780 weibliche Verdächtige und 18722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen im Jahr 2023, die 73917 betrug, bleibt Nordrhein-Westfalen eine Region mit einem hohen Drogenkriminalitätsniveau.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 (9,92%) auf Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen 556.792 (87,36%) sind übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage gab es 55.296 (8,68%) Unfälle innerorts, 17.437 (2,74%) außerorts (ohne Autobahnen) und 6.889 (1,08%) auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








