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Witten: Feuerwehr und DLRG im Großeinsatz an der Ruhr

Eine Zeugin rettete Wassersportler aus dem Gewässer. Der Einsatz dauerte 90 Minuten und der Grundschutz der Stadt wurde sichergestellt.

(c) Feuerwehr Herdecke - Die Fotos dürfen nur im Zusammenhang mit dem Einsatz verwendet werden
Foto: Presseportal.de

Herdecke (ost)

Am Dienstag um 17:13 Uhr wurde die Feuerwehr Herdecke zu einem Vorfall an der Ruhr hinter dem Ruderclub gerufen. Es wurde gemeldet, dass mehrere Personen im Wasser waren.

Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten die beiden Personen bereits das Ufer erreicht und wurden dem Rettungsdienst übergeben. Eine Zeugin, die zufällig auf der Ruhrbrücke joggte und die Situation beobachtete, half den Personen vom Ufer aus. Nachdem sie den Notruf abgesetzt hatte, sprang die Frau selbst in die Ruhr und rettete eine der Personen aus dem Wasser. Ein anderer Zeuge holte eine Wurfleine aus einem nahegelegenen Vereinsheim.

Die nasse Zeugin ist Mitglied eines Kanuvereins. Sie blieb unverletzt und ging eigenständig in das nahegelegene Vereinsheim, um sich umzuziehen.

Es stellte sich heraus, dass die beiden Männer aus Hagen (36/24) zuvor mit zwei Kajaks auf der Ruhr unterwegs waren. Aus unbekannten Gründen kenterte eines der Boote. Da einer der Männer offenbar nicht gut schwimmen konnte, versuchte der andere zu helfen. Beide landeten schließlich im Wasser. Nach den aktuellen Informationen trug keiner der beiden eine Rettungsweste.

Aufgrund der unklaren Situation wurde ein Großeinsatz für die Feuerwehr und die DLRG gestartet. Mehrere Einheiten wurden eingesetzt, darunter zwei Boote, Strömungsretter, Taucher der Feuerwehr Hagen und eine Drohne der Feuerwehr Witten mit Wärmebildkamera. Auch das große Rettungsboot der Feuerwehr Herdecke wurde mit Strömungsrettern eingesetzt. Ein Boot der DLRG war ebenfalls auf dem Wasser. Nachdem die Personen gefunden wurden, bargen die DLRG-Einsatzkräfte die beiden treibenden Kanus.

Weil mehr Paddel als Personen gefunden wurden, suchten Boote und die Drohne intensiv nach weiteren möglichen Betroffenen. Es wurden jedoch keine weiteren Personen gefunden. Die Geretteten gaben an, mehrere Paddel dabei gehabt zu haben.

Die beiden Betroffenen waren an der Einsatzstelle nicht besonders kooperativ. Nach der Untersuchung durch den Notarzt wurden sie von der Polizei in ein Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr betrachtet das Verhalten der Wassersportler als grob fahrlässig. Die Stadtverwaltung prüft derzeit die Kostenabrechnung des Einsatzes gegenüber den Verursachern. Die Geretteten waren Freizeitsportler und keine Vereinsmitglieder. Das Befahren der Ruhr bei Dunkelheit ist laut Gewässerverordnung verboten.

Die Feuerwehr lobt das vorbildliche und entschlossene Verhalten der Zeugen. Der Einsatz der Zeugin war riskant, da die Wassertemperatur sehr niedrig war. Durch ihr schnelles Eingreifen konnte Schlimmeres verhindert werden.

Es wurde Gesamtalarm für die Feuerwehr ausgelöst und ein Wasserrettungszug war 90 Minuten im Einsatz. Die Feuerwache sorgte für den Grundschutz des Stadtgebiets.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,13% der Gesamtzahl aus, was 13.559 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,59% (3.764 Unfälle) vergleichsweise selten. Die meisten Unfälle, nämlich 87,36%, waren übrige Sachschadensunfälle (556.792). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Im Jahr 2023 gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen in Nordrhein-Westfalen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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