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Witten: Trickbetrug in Bochum

Falscher Wasserwerker bestiehlt Seniorin. Polizei warnt: Keine Unbekannten in die Wohnung lassen! Erste Hinweise unter 0234 909-4135 oder -4441.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Am Dienstag, den 7. April, wurde eine 88-jährige Bochumerin Opfer von Trickbetrügern. Es wird dringend davor gewarnt, unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen!

Der Vorfall ereignete sich in der Elsterstraße in Kaltehardt. Gegen 12.25 Uhr klingelte es an der Tür der Seniorin. Ein unbekannter Mann gab vor, ein Mitarbeiter der Stadtwerke zu sein und überzeugte die Seniorin davon, dass er die Wohnung betreten müsse, um den Wasserdruck zu überprüfen. Während die Frau abgelenkt wurde, durchsuchte mutmaßlich ein Komplize den Rest der Wohnung nach Wertgegenständen.

Nachdem der vermeintliche Handwerker die Wohnung verlassen hatte, stellte die Bochumerin fest, dass Schmuck gestohlen worden war.

Der Mann wird als ca. 160-180 cm groß, kräftig, mit dunklen kurzen Haaren beschrieben. Er sprach akzentfrei Deutsch und trug eine weiße Jacke sowie Arbeitshandschuhe.

Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet und kann dazu Informationen geben? Das ermittelnde Kriminalkommissariat bittet um Hinweise unter der Rufnummer 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache).

Es wird eindringlich darauf hingewiesen, niemals unbekannte Personen in die Wohnung zu lassen. Im Zweifelsfall sollte die Polizei unter der Nummer 110 kontaktiert werden!

Älteren Menschen stehen auch die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei mit Rat und Tat zur Seite. In Bochum, Herne und Witten sind 60 Ehrenamtliche aktiv und beraten Interessierte unter anderem zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 / 909 4055. Weitere Informationen unter: https://bochum.polizei.nrw/sicherheitsberatung-fuer-senioren.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023 stieg. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Einbrüche in Nordrhein-Westfalen verzeichnet, was die Region mit den meisten gemeldeten Einbruchsfällen in Deutschland war.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine Abnahme der registrierten Fälle von 29667 im Jahr 2022 auf 21181 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 7667 auf 8126 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 4726 und die weiblichen Verdächtigen bei 2336 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen sank von 2072 auf 2159 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 29.667 21.181
Anzahl der aufgeklärten Fälle 7.667 8.126
Anzahl der Verdächtigen 6.623 7.062
Anzahl der männlichen Verdächtigen 4.478 4.726
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.145 2.336
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 2.072 2.159

Quelle: Bundeskriminalamt

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