Rettungskräfte fanden eine verletzte Frau am Straßenrand in Witten. Eine Mordkommission wurde eingerichtet, um den Vorfall zu klären.
Witten: Verletzte Frau am Straßenrand entdeckt

Witten (ost)
Am Sonntag, den 2. August, um etwa 10.10 Uhr, ereignete sich in Witten ein Vorfall, bei dem Polizei und Rettungsdienst eingreifen mussten.
Während einer Vorbeifahrt entdeckte eine Besatzung eines Rettungswagens zufällig eine verletzte Frau (55) auf einem Parkstreifen an der Pferdebachstraße in der Nähe der Anschlussstelle Witten-Stockum. Aufgrund dieser ungewöhnlichen Entdeckung informierten die Helfer die Polizei.
Die Frau wurde vor Ort versorgt und dann in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Nach den aktuellen Ermittlungen hat sie nur leichte Verletzungen erlitten.
Zu diesem Zeitpunkt geht die Kriminalpolizei davon aus, dass die Frau absichtlich angefahren wurde.
Um den Fall aufzuklären, hat das Polizeipräsidium Bochum unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Bochum eine Mordkommission eingesetzt.
Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer hat in der Nacht von Samstag bis Sonntagmorgen auf der Pferdebachstraße etwas Verdächtiges bemerkt oder kann Informationen geben?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei unter 0234/909-4441 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 75 weiblichen Verdächtigen und 310 nicht-deutschen Verdächtigen registriert. Trotz des Anstiegs der Mordraten in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten gemeldeten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Der Großteil der Unfälle (87,36%) sind übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








