Polizei Aachen führt umfangreiche Kontrollen durch und stellt zahlreiche Verstöße fest.
Woffelsbach: Verkehrskontrollen in der Eifel

StädteRegion Aachen/ Eifel (ost)
Am Pfingstmontag (25.05.2026) haben der Verkehrsdienst und die Verkehrsunfallprävention der Polizei Aachen umfangreiche Überprüfungen in der Eifel durchgeführt. Bei trockenem und sonnigem Wetter mit sommerlichen Temperaturen gab es besonders auf den beliebten Motorradstrecken viel Verkehr.
Ein Schwerpunkt der Maßnahmen waren Geschwindigkeitskontrollen auf der L 128 zwischen Rurberg und Einruhr. Insgesamt wurden 65 Motorradfahrer und 62 Autofahrer wegen zu schnellen Fahrens beanstandet. Ein Motorradfahrer fuhr mit 94 km/h bei erlaubten 50 km/h, während ein Autofahrer mit 81 km/h erwischt wurde. Dem Motorradfahrer droht ein Fahrverbot.
Zusätzlich überwachte die Polizei erneut das bestehende Fahrverbot zwischen Steckenborn und Woffelsbach. Insgesamt haben 78 Motorradfahrer das Fahrverbot missachtet.
Neben repressiven Maßnahmen setzte die Polizei auch auf Prävention: In den Bereichen Rursee, Einruhr und Monschau-Burgau führten die Einsatzkräfte insgesamt 13 Präventionsgespräche mit Verkehrsteilnehmern und sprachen auch mündliche Verwarnungen aus.
Die Polizei Aachen wird auch zukünftig Kontrollen in der Eifel durchführen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Verkehrsunfälle zu verhindern. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden 3.764 registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








