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Woffelsbach: Verstärkte Kontrollen der Polizei Aachen

Die Polizei Aachen führte am Samstag umfangreiche Verkehrskontrollen durch, bei denen zahlreiche Geschwindigkeits- und Streckenverstöße festgestellt wurden.

Foto: unsplash

StädteRegion Aachen/ Eifel (ost)

Bei strahlendem und trockenem Frühlingswetter führte der Verkehrsdienst der Polizei Aachen am Samstag (09.05.2026) erneut umfangreiche Verkehrskontrollen durch.

Die Polizeikräfte überprüften an verschiedenen Stellen in Simmerath und Rurberg die Einhaltung von Geschwindigkeits- und Streckenverboten. Auf der L 128 am Seeufer in Rurberg wurden Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 57 Geschwindigkeitsüberschreitungen von Motorradfahrern und 107 von Autofahrern festgestellt. Ein Motorradfahrer erreichte 102 km/h und ein Autofahrer 98 km/h – jeweils bei erlaubten 50 km/h. Gegen zwei Motorradfahrer und einen Autofahrer wird ein Fahrverbot geprüft. Ein Fahrradfahrer war ebenfalls zu schnell unterwegs und wurde mit 68 km/h geblitzt.

In Simmerath-Einruhr (Höhe Heilsteinstraße) wurden zusätzliche Lasermessungen durchgeführt. Hier wurden vier weitere Geschwindigkeitsüberschreitungen von Autofahrern registriert. Zudem überwachten die Einsatzkräfte erneut das Streckenverbot zwischen Steckenborn und Woffelsbach, das von insgesamt 39 Motorradfahrern missachtet wurde.

Ein Team der Verkehrsunfallprävention unterstützte den Verkehrsdienst. Im Rahmen des Einsatzes führten die Polizeibeamten 27 präventive Gespräche mit Verkehrsteilnehmern in Rurberg und Simmerath.

Insgesamt leitete die Polizei Aachen 278 Maßnahmen ein, wovon 220 Geschwindigkeitsüberschreitungen betrafen. 107 Maßnahmen richteten sich gegen Motorradfahrer.

Die Polizei Aachen wird die Kontrollen auch in Zukunft fortsetzen. (sk)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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