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Wohnungseinbruchsradar in Oberhausen

In der vergangenen Woche wurden in Oberhausen acht Wohnungseinbrüche angezeigt. Am Freitagabend drangen Täter in ein Einfamilienhaus ein, entwendeten Goldschmuck und nutzten die Methode „Kittfalzstechen“.

Foto: Polizei Oberhausen
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

In der letzten Woche (23.02. – 01.03.2026) wurden in Oberhausen insgesamt acht Wohnungseinbrüche gemeldet.

Am Freitagabend (27.02.):

Unbekannte Täter gelangten am Freitagabend über eine Zufahrt zu einem Garten eines Einfamilienhauses in Oberhausen Styrum. Sie drangen durch die Terrassentür mit Hilfe des „Kittfalzstechens“ in das Haus ein. Dabei wurde die Glasdichtung mit einem unbekannten Werkzeug durchbrochen. Im Inneren des Hauses durchsuchten die Täter alle Räume und stahlen Goldschmuck. Danach verließen sie den Tatort unbemerkt.

Was bedeutet „Kittfalzstechen“? Beim „Kittfalzstechen“ handelt es sich um eine Methode des Einbruchs, bei der die Täter mit einem spitzen Werkzeug die Gummidichtung (Glasfalz) einer Fenster- oder Terrassentür heraushebeln oder durchstechen, um dann das Glas oder den Fenstergriff zu manipulieren und die Tür zu öffnen.

Die Fachleute der Kriminalprävention der Polizei Oberhausen bieten Ihnen kostenlose Beratung zum Thema Einbruchschutz an – auch direkt bei Ihnen zu Hause.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 23528 auf 27061 Fälle an. Im Jahr 2022 wurden 3385 Fälle gelöst, während es im Jahr 2023 3616 gelöste Fälle gab. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2789 auf 3069, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 2344 auf 2614 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 445 auf 455 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen erhöhte sich von 1196 auf 1451. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten gemeldeten Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27061 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

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