Eine 41-jährige Fußgängerin wurde in Wülfrath von einem Auto angefahren und lebensgefährlich verletzt. Die Tochter der Frau wurde ebenfalls verletzt.
Wülfrath: 41-jährige Fußgängerin von Auto angefahren

Wülfrath (ost)
In Wülfrath wurde am Freitag (2. Oktober 2026) eine Fußgängerin im Alter von 41 Jahren von einem Auto erfasst und erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen.
Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen zum Unfall wollte die Wülfratherin mit ihrer 17-jährigen Tochter gegen 15:55 Uhr die Mettmanner Straße an der Kreuzung zur “Alten Ratinger Landstraße” an einer Fußgängerampel überqueren.
Als sie die Straße betraten, wurden sie von einem Opel Corsa eines 86-jährigen Velberters erfasst, der in Richtung Mettmann unterwegs war.
Die 41-jährige Frau wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Ein Ersthelfer versorgte sie und alarmierte die Rettungskräfte. Diese waren schnell zur Stelle und forderten einen Rettungshubschrauber an, mit dem die Frau zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus geflogen wurde.
Die 17-jährige Tochter der Frau wurde ebenfalls verletzt, jedoch nur leicht. Sie wurde zur weiteren Untersuchung vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Der 86-jährige Autofahrer erlitt einen Schock, blieb aber ansonsten unverletzt.
Die genaue Ursache des Unfalls ist derzeit unklar und wird untersucht. Es wird auch geprüft, ob einer der Beteiligten das Rotlicht missachtet hat.
Deshalb bittet die Polizei:
Wer hat möglicherweise den Unfall beobachtet?
Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath unter der Rufnummer 02058 9200-6180 jederzeit entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). 450 Menschen verloren ihr Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








