In Kirchhundem, Olpe, Wenden und Attendorn ereigneten sich Unfälle mit Motorrädern. Mehrere Personen wurden verletzt und Fahrzeuge beschädigt.
Würdinghausen: Vier Unfälle mit Krafträdern
Kreis Olpe (ost)
Kirchhundem. Ein 27-jähriger Fahrer verlor am 26. Juli um 13.50 Uhr auf der K27 zwischen Saalhausen und Würdinghausen die Kontrolle über sein Leichtkraftrad und kam in einer Kurve von der Straße ab. Bei dem anschließenden Sturz wurde der Mann verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sein Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird auf einen niedrigen vierstelligen Betrag geschätzt.
Olpe. Eine 32-jährige Motorradfahrerin stürzte am 26. Juli um 19.18 Uhr aus unbekannten Gründen auf der Talbrücke Sondern in einer Kurve von der Fahrbahn. Die Fahrerin verletzte sich schwer durch den Sturz. Der Rettungsdienst brachte sie ins Krankenhaus. Ihr Motorrad musste abgeschleppt werden. Der entstandene Schaden wird derzeit auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.
Wenden. Am 25. Juli um 12.50 Uhr kam es auf der Hubertusstraße zu einer Kollision zwischen einem PKW und einem Motorrad. Die 33-jährige Autofahrerin wollte auf die L512 abbiegen und kollidierte dabei mit dem Motorrad eines 31-jährigen Fahrers. Der Motorradfahrer stürzte und verletzte sich. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden am Motorrad wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Attendorn. Ein 27-jähriger Motorradfahrer kam am 26. Juli um 17 Uhr auf der Heldener Straße (L697) in einer Kurve von der Fahrbahn ab. Durch den Sturz erlitt er schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Schaden am Fahrzeug wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt. Während der Unfallaufnahme war die Straße vollständig gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert (0,59%). Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 556.792 Fällen aus (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Tote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
2023 | |
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Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
Ortslage – innerorts | 55.296 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
Getötete | 450 |
Schwerverletzte | 11.172 |
Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)