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Würselen: Raubüberfall in Wohnung – Kriminalpolizei sucht Zeugen

Ein Paar wurde zwei Mal in ihrer Wohnung überfallen. Tatverdächtige flüchteten ohne Beute, Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: Depositphotos

Würselen (ost)

Letztes Wochenende wurde ein Paar aus Linden-Neusen zweimal Opfer eines Überfalls in ihrer Wohnung in der Neusener Straße. Die Kriminalpolizei hat die Untersuchungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.

Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagmorgen (11.07.2026). Laut bisherigen Informationen betraten um 08:45 Uhr zwei männliche Verdächtige das Mehrfamilienhaus, das sich in der Neusener Straße kurz vor dem Ortsausgang Richtung Alsdorf-Begau befindet. Sie klingelten an der Wohnungstür des betroffenen Paares, gaben sich als Handwerker aus und drängten die Frau in die Wohnung. Dort fesselten sie den anwesenden Lebensgefährten mit Klebeband und forderten die Frau auf, ihre Wertsachen herauszugeben. Die Seniorin lief in einem günstigen Moment zur Tür und rief um Hilfe. Daraufhin flohen die Verdächtigen ohne Beute aus dem Haus.

Zeugen, die die Hilferufe gehört hatten, verfolgten die beiden Verdächtigen kurzzeitig, verloren sie jedoch in der Endstraße (Richtung St. Jöris). Eine Nahbereichsfahndung der Polizei verlief negativ.

Der verletzte Bewohner wurde leicht verletzt, die Seniorin blieb unverletzt.

Die beiden Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:

1. Person

Männlich, etwa 25 Jahre alt, 175 bis 180 cm groß, athletische Figur, dunkle Haare und dunkler Teint, dunkler Pullover

2. Person

Männlich, etwa 25 Jahre alt, 165-170 cm groß, athletische Figur, dunkle Haare und dunkler Teint, weißer Pullover

In der Nacht zum Montag (13.07.2026) kam es erneut zu einem Überfall auf die Senioren. Kurz vor 4 Uhr drangen drei Männer gewaltsam in die Wohnung der Geschädigten ein. Sie bedrohten die Senioren mit einem Messer und versuchten, die Frau mit Kleidungsstücken zu fesseln. Gleichzeitig durchsuchten die Unbekannten die Wohnung. Anschließend flüchteten sie in unbekannte Richtung mit gefundenem Bargeld.

Zwei der Täter waren maskiert und können nicht beschrieben werden, die dritte Person wird wie folgt beschrieben:

Männlich, 25-30 Jahre alt, 170-180 cm groß, dunkle Haare und dunkler Teint, Kinnbart, weißer Pullover und Jeanshose.

Die Kriminalwache war nach beiden Vorfällen vor Ort und sicherte Spuren am Tatort. Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen. Es wird vermutet, dass die beiden Überfälle zusammenhängen.

Zeugen, die in einem der beiden Fälle verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Tatorts oder auf dem Fluchtweg der Täter gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden: Während der Bürozeiten sind die Ermittler unter 0241-9577 31501 erreichbar. Außerhalb der Bürozeiten nimmt die Kriminalwache (0241-9577 34210) alle Hinweise entgegen. (kg)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 wurden 8213 männliche Verdächtige und 890 weibliche Verdächtige verzeichnet. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten registrierten Raubfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl 12625 beträgt.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 458 Männer und 60 Frauen im Jahr 2022, während es 596 Männer und 75 Frauen im Jahr 2023 waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs der Mordfälle in Nordrhein-Westfalen liegt die Region immer noch unter der Region mit den meisten aufgezeichneten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, die 470 Fälle verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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