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Würselen: Verkehrsunfall auf der B57

Mehrere Fahrzeuge kollidieren aufgrund von stockendem Verkehr, ein Autofahrer schwer verletzt.

Quelle: Polizei Aachen
Foto: Presseportal.de

Alsdorf (ost)

Am Freitagnachmittag (30.01.2026) ereignete sich auf der B57 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Autofahrer schwer verletzt wurde.

Nach den vorliegenden Informationen fuhren die beteiligten Autos hintereinander auf der B57 von Würselen in Richtung Alsdorf. Zwischen dem Kreisverkehr Birk und der Abzweigung zum Duffesheider Weg kam es aufgrund von stockendem Verkehr an der Bushaltestelle „Schleibacher Hof“ zu einer Kollision. Ein 67-jähriger Fahrer aus Aachen fuhr mit seinem Van auf den vor ihm stehenden Pkw eines 31-jährigen Fahrers aus Alsdorf auf. Dieser wurde dann auf das vor ihm stehende Fahrzeug (ein 64-jähriger Fahrer aus Aachen) und dieses wiederum auf das vor ihm stehende Fahrzeug (37-jähriger aus Würselen) geschoben. Alle vier Autos wurden bei dem Zusammenstoß beschädigt.

Kurz darauf kam es zu einem weiteren Unfall: Ein 54-jähriger Fahrer aus Herzogenrath, der hinter dem Van des 67-jährigen Fahrers fuhr, bemerkte den Unfall vor ihm zu spät. Um eine Kollision mit dem Van zu vermeiden, wich er nach rechts aus, überholte den Van und kollidierte ebenfalls mit dem Pkw des 31-jährigen Fahrers aus Alsdorf. Der 31-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 54-jährige Fahrer keinen Führerschein besitzt. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis erstattet.

Mehrere Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die Polizeibeamten sperrten die B57 in dem betroffenen Bereich in beide Fahrtrichtungen bis etwa 16:30 Uhr.

Die Bilder können im Rahmen der Berichterstattung frei verwendet werden. (kg)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren in 3.764 Fällen zu verzeichnen, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 556.792 Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Bezüglich der Ortslage waren 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) zu verzeichnen. Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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