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Wuppertal: Dachstuhlbrand und Verkehrsunfall fordern Feuerwehr

Am Freitagabend wurde ein Dachstuhlbrand gemeldet. Bei einem Verkehrsunfall wurden drei Personen verletzt und von der Feuerwehr gerettet.

Foto: Depositphotos

Wuppertal (ost)

Heute Abend um etwa 20.00 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle eine Rauchentwicklung im Dachgeschoss eines Wohnhauses im Quartier Rott gemeldet.

Während der Anfahrt konnten die alarmierten Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung über dem Quartier feststellen. Als sie am Einsatzort ankamen, schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl des Hauses. Sofort wurde die Drehleiter positioniert und ein Trupp zur Brandbekämpfung ins Dachgeschoss geschickt. Durch Befragung der Bewohner vor dem Haus konnte glücklicherweise schnell festgestellt werden, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden. Die Bewohner wurden vom Rettungsdienst auf Verletzungen untersucht. Auch hier gab es Entwarnung. Um die Glutnester zu löschen, mussten die Dachziegel entfernt werden. Dafür wurde eine zweite Drehleiter angefordert, um alle Glutnester erreichen zu können. Die Feuerwehrdrohne half dabei, die Glutnester von oben zu lokalisieren.

Während des Einsatzes wurden die verlassenen Feuerwachen der Berufsfeuerwehr von den Kräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.

Kurz nach ihrer Ankunft auf den Feuerwachen wurden diese Kräfte bereits gegen 21.00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Uellendahler Straße gerufen. Dort waren zwei Fahrzeuge in Höhe der Straße Röttgen kollidiert. Bei dem Zusammenstoß wurden drei Personen verletzt. Eine davon musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Alle drei wurden in Wuppertaler Krankenhäuser gebracht. Die Polizei hat die Unfallaufnahme übernommen. Die Feuerwehr unterstützt derzeit mit einem mobilen Flutlichtanhänger und der Feuerwehrdrohne bei der Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Aufgrund der Unfallaufnahme kommt es zu Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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