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Wuppertal: Feuerwehrübung im Tunnel Burgholz

Die Feuerwehr Wuppertal übte einen Brandeinsatz im längsten Straßentunnel in NRW. Eine neue Taktik für Schadensereignisse wurde erfolgreich angewendet.

Foto: Depositphotos

Wuppertal (ost)

Am Abend des 14.10. führte die Feuerwehr Wuppertal eine Brandübung im Tunnel durch. Die Großübung fand im Tunnel Burgholz statt, dem längsten Straßentunnel in Nordrhein-Westfalen mit einer Länge von etwa 1800 Metern. Es wurde ein Verkehrsunfall mit zwei brennenden PKW, zwei Verletzten und einer Person, die durch die Tunnelröhre geflüchtet war, nachgestellt. Das Ziel der Übung war es, eine neue Taktik für Schadensfälle im Tunnel praktisch anzuwenden. Zudem wurden die Kommunikation und Koordination mit allen beteiligten Parteien – insbesondere mit der Tunnelleitzentrale des Landesbetriebs Straßen NRW – getestet.

Ins Tunnel waren insgesamt 68 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wuppertal (Berufs- und Freiwillige Feuerwehr) aktiv. Die Wachen der Berufsfeuerwehr wurden während der Übung mit Kräften der Freiwilligen Feuerwehr besetzt, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Insgesamt waren etwa 200 Feuerwehrleute beteiligt. Der Tunnel Burgholz und der Zubringer von der A46 zum Burgholz- und Kiesbergtunnel waren von 18 Uhr bis 22:30 Uhr für den Verkehr gesperrt.

Die Feuerwehr Wuppertal zog ein positives Fazit: Die neue Taktik hat sich auch in der Praxis bewährt, nahezu alles verlief nach Plan. Ein kleiner Fehler bei der Alarmierung konnte während der Übung behoben werden, sodass er im Ernstfall nicht mehr auftreten wird.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen verzeichnet, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. 55.296 Unfälle ereigneten sich innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Es gab insgesamt 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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