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Wuppertal: Schwerer Verkehrsunfall mit Linienbus – 10 Verletzte

10 Personen bei Zusammenstoß von Linienbus und Kleintransporter verletzt. MANV ausgelöst, Einsatz endete um 16 Uhr.

Autokran der Feuerwehr Wuppertal
Foto: Presseportal.de

Sprockhövel (ost)

Am Donnerstag Nachmittag gab es gegen 13 Uhr einen schweren Verkehrsunfall zwischen einem Linienbus und einem Kleintransporter. Beide Fahrzeuge kamen nach dem Aufprall von der Straße ab. Der Kleintransporter kam auf einem Feld zum Stehen, der Linienbus stürzte einen Abhang von etwa 4 Metern hinunter und lag auf der Seite.

Insgesamt wurden zehn Personen bei dem Unfall verletzt, darunter der Fahrer des Kleintransporters und des Busses sowie acht Passagiere. Alle Personen im Bus hatten das Fahrzeug bereits verlassen, bevor die Rettungskräfte eintrafen. Der Fahrer des Kleintransporters und zwei Personen aus dem Bus erlitten mittelschwere Verletzungen, die anderen waren leicht verletzt.

Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch eine oder mehrere verletzte Personen unter dem Bus befanden, wurde umfangreiche Technik eingesetzt, darunter auch ein Feuerwehrkran aus Wuppertal, um den Bus anzuheben. Es stellte sich heraus, dass keine weiteren Personen verletzt wurden.

Aufgrund der vielen Verletzten wurde direkt nach Eingang des Notrufs ein „MANV“-Stichwort (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst. Rettungskräfte aus dem gesamten EN-Kreis und aus Wuppertal waren vor Ort. Der Leitende Notarzt (LNA) und der Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) waren ebenfalls anwesend. Die Feuerwehr Sprockhövel hatte etwa 35 Einsatzkräfte im Einsatz, der Rettungsdienst 20. Der Einsatz endete gegen 16 Uhr.

Ein Spezialunternehmen wurde mit der Bergung des Unfallfahrzeugs beauftragt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle, was 87.36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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