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Wuppertal: Technischer Defekt im OP-Bereich

Aufwändiger Einsatz nach Brandalarm im Helios Universitätsklinikum. Feuerwehr Wuppertal lokalisiert defekten Transformator in Operationsbereich und sichert laufende Operation.

Foto: Unsplash

Wuppertal (ost)

Am Nachmittag des Sonntags, dem 11.10.2026, erhielt die Feuerwehr Wuppertal um 15:16 Uhr einen Alarm durch die automatische Brandmeldeanlage des Helios Klinikums im Viertel Elberfeld.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen und den betroffenen Bereich erkundeten, konnte die Ursache schnell identifiziert werden: Das Vorschaltelement eines Transformators für einen der Operationssäle war defekt. Aufgrund des sterilen Umfelds gestalteten sich die folgenden Belüftungs- und Entrauchungsmaßnahmen als äußerst komplex. Besonderes Augenmerk lag auf der Sicherung einer laufenden Operation. Während des gesamten Einsatzes wurde ein Operationssaal genutzt. Um auf einen möglichen Stromausfall vorbereitet zu sein, wurde vorsorglich eine Notstromversorgung installiert. Gleichzeitig wurden Maßnahmen ergriffen, um die Geruchsbelästigung lokal zu bekämpfen. Anfangs wurde ein Elektrolüfter eingesetzt, um gezielt Luft nach außen abzuleiten. Später wurde ein spezielles Be- und Entlüftungsgerät installiert. Um eine Ausbreitung des Brandgeruchs in andere Bereiche der Klinik zu verhindern, errichteten die Feuerwehrleute eine provisorische Trennwand aus Dachlatten und Planen. Gleichzeitig wurden Messungen durchgeführt. Diese Schutzmaßnahmen wurden aufrechterhalten, bis die Operation abgeschlossen war und das defekte Vorschaltelement ausgebaut werden konnte.

Dank des umsichtigen und koordinierten Handelns aller Beteiligten konnte das Ereignis eingegrenzt und der Klinikbetrieb ohne Gefährdung der Patienten fortgesetzt werden.

Die Feuerwehr Wuppertal war mit insgesamt 33 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Der Einsatz dauerte etwa 3,5 Stunden. Während des Einsatzes wurden die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr von Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt, um den Grundschutz für den Rest der Stadt zu gewährleisten.

Quelle: Presseportal

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