Polizisten stellen Tatverdächtigen nach Anruf bei Seniorin – Nachbarin verhindert Betrug, Ermittlungen laufen
Wuppertal: Telefonbetrug vereitelt

Köln (ost)
Am Dienstag (21. Juli) wurde in Köln-Ossendorf ein 19-jähriger Mann aus Wuppertal von Polizisten gestellt, nachdem er versucht hatte, eine 85-jährige Seniorin als Bankmitarbeiter zu betrügen.
Um 15 Uhr rief ein bisher unbekannter Verdächtiger die Seniorin an und behauptete, aufgrund einer falschen Abbuchung von über 4000 Euro die IBAN und PIN zu benötigen. Die misstrauische 85-Jährige informierte gleichzeitig eine Nachbarin, die sofort die Polizei verständigte.
Als der angekündigte Abholer an der Haustür klingelte, entdeckten die bereits anwesenden Beamten den 19-Jährigen im Flur des Mehrfamilienhauses, bevor es zu einer Übergabe oder Auszahlung kommen konnte. Bei der folgenden Durchsuchung seiner Wohnung in Wuppertal stellten die Polizisten Mobiltelefone und Beweismittel sicher. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Taten oder Tätern dauern an. (as/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 310 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








