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Wuppertal: Zugbegleiter mit Pfefferspray attackiert

In einem Regionalexpress kam es zu einer Auseinandersetzung, als zwei Frauen den Zugbegleiter attackierten. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

Foto: unsplash

Wuppertal (ost)

In der späten Nacht des 21. September 2026 kam es zu einem Vorfall in einem Regionalzug zwischen einem Zugbegleiter und zwei weiblichen Reisenden (18, 21). Während einer Fahrausweiskontrolle wurde der Zugbegleiter mit Pfefferspray angegriffen. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

Um 22.30 Uhr überprüfte der Zugbegleiter im RB 48 auf der Strecke vom Kölner Hauptbahnhof nach Wuppertal-Oberbarmen die Fahrscheine einer 18-jährigen Deutschen und einer 21-jährigen Syrerin. Es stellte sich heraus, dass die Deutsche keinen gültigen Fahrschein hatte, während die Syrerin ein Ticket benutzte, das auf eine andere Person ausgestellt war. Außerdem filmten beide Frauen den Zugbegleiter.

Als der Zug in Wuppertal-Vohwinkel hielt, versuchten die Frauen auszusteigen. Als der Zugbegleiter sie daran hinderte, setzte eine der Frauen Pfefferspray gegen ihn ein. Danach wurde die Notentriegelung betätigt, obwohl der Zug bereits abfahren wollte. Dies führte zu einer Verzögerung der Abfahrt. Außerdem wurde das Prüfgerät des Zugbegleiters während des Vorfalls beschädigt.

Im Hauptbahnhof Wuppertal wurden Beamte der Bundespolizei hinzugezogen. Bei den folgenden Untersuchungen stellte sich heraus, dass die 18-jährige Deutsche von der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Beleidigung gesucht wurde. Die 21-jährige Syrerin hielt sich außerdem illegal im Bundesgebiet auf.

Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden beide Frauen freigelassen.

Gegen die beiden Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Betrugs, des Erschleichens von Leistungen, der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln sowie der Sachbeschädigung eingeleitet.

Quelle: Presseportal

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