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Zerstörung eines Wohnhauses in Bochum-Harpen durch Brand

Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf Nachbargebäude. Eine Person leicht verletzt, Ermittlungen zur Brandursache laufen.

Foto: Unsplash

Bochum (ost)

Ein schwerer Brand brach in einem Wohnhaus in der Straße “Zur Wegschere” in Bochum-Harpen aus, aber die Feuerwehr konnte am Samstagabend ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude verhindern. Das Gebäude wurde durch das Feuer unbewohnbar, und eine Person erlitt leichte Verletzungen.

Die Feuerwehr Bochum wurde am Samstagabend um 20:24 Uhr zu einem Wohnungsbrand in der Straße Zur Wegschere im Stadtteil Harpen gerufen. Verschiedene Anrufer meldeten über den Notruf eine starke Rauch- und Flammenentwicklung in einem Wohngebäude.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, schlugen bereits Flammen aus mehreren Fenstern im ersten Stock des zweistöckigen Wohnhauses. Der Brand hatte sich zu diesem Zeitpunkt auch bereits auf den Dachstuhl ausgebreitet.

Alle Bewohner des Hauses konnten sich glücklicherweise zusammen mit zwei Hunden rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor die Feuerwehr eintraf. Eine Nachbarin, die bei der Evakuierung half, erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung. Sie wurde vor Ort vom Rettungsdienst behandelt und zur weiteren medizinischen Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Da keine Personen mehr in unmittelbarer Gefahr waren, konzentrierten sich die Einsatzkräfte auf die Brandbekämpfung. Aufgrund des eingestürzten Daches konnte das Gebäude nicht mehr sicher betreten werden, und die Löscharbeiten mussten von außen durchgeführt werden.

Zur Bekämpfung des Brandes setzte die Feuerwehr insgesamt vier Strahlrohre und ein weiteres Rohr über eine Drehleiter ein. Die oberste Priorität bestand darin, ein Übergreifen der Flammen auf das benachbarte Gebäude zu verhindern. Die Löscharbeiten wurden auch über ein vorhandenes Baugerüst am Nachbargebäude sowie auf der Rückseite des Gebäudes durchgeführt.

Nach etwa 45 Minuten zeigte die intensive Brandbekämpfung Wirkung, und das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden, wodurch eine weitere Ausbreitung erfolgreich verhindert wurde.

Während des Einsatzes brachten die Einsatzkräfte auch zwei Katzen aus dem benachbarten Gebäude in Sicherheit. Die Tiere blieben unverletzt und wurden ihren Besitzern übergeben.

Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich anschließend äußerst aufwendig, da ein Betreten des Gebäudes aufgrund der Einsturzgefahr weiterhin nicht möglich war. Alle Nachlöscharbeiten mussten daher über eine Drehleiter von außen durchgeführt werden.

Die Feuerwehr Bochum war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort, darunter Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie der Löscheinheiten Altenbochum, Bochum-Mitte und Nord der Freiwilligen Feuerwehr.

Das betroffene Wohnhaus wurde schwer beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. Die betroffenen Bewohner fanden vorübergehend bei Verwandten Unterschlupf.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Quelle: Presseportal

nf24