Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls in Ückendorf. 13-jähriger Gelsenkirchener wurde von zwei Jungen attackiert und zur Herausgabe seiner Kopfhörer gezwungen.
Zeugensuche: Jugendlicher von Unbekannten angegriffen

Gelsenkirchen (ost)
Die Polizei sucht nach einem Raubüberfall in Ückendorf am Montag, den 23. Februar 2026, nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben. Ein 13-jähriger Gelsenkirchener stieg um 14.25 Uhr an der Haltestelle Lazarettstraße am Festweg aus einem Bus aus. Dort wurden ihm kurz darauf von zwei unbekannten Jungen gefolgt, die ihn umzingelten, traten und schlugen und wiederholt die Herausgabe seiner Kopfhörer verlangten. Außerdem deuteten die Unbekannten an, ihn mit einem Stock oder Messer angreifen zu wollen. Trotz Verletzungen gelang es dem 13-Jährigen, seine Kopfhörer zu behalten und in einen benachbarten Supermarkt zu fliehen. In der Zwischenzeit entfernten sich die Angreifer in Richtung Markgrafenhof.
Jetzt werden die Verdächtigen und Zeugen gesucht. Einer der Täter ist etwa 11 bis 13 Jahre alt, kleiner als 1,65 Meter und hatte kurze schwarze, gewellte Haare. Er trug eine schwarze Winterjacke, eine graue Jeans mit auffälligen Löchern an den Knien und hatte einen schwarzen Rucksack dabei. Der andere gesuchte Junge ist ungefähr 10 bis 11 Jahre alt, deutlich kleiner als 1,65 Meter und hatte ebenfalls kurze, schwarz gewellte Haare. Er trug eine blaue Jeans und eine hellblaue Winterjacke und führte einen grauen Rucksack mit sich. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Polizei unter 0209 365 7512 oder unter 0209 365 8240 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








