Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Zeugensuche nach Raubüberfall in Moers

Am späten Abend des Donnerstags kam es zu einem Raubüberfall auf einen Kioskbetreiber. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die die Tat beobachtet haben.

Foto: Depositphotos

Moers (ost)

Am späten Abend des Donnerstags ereignete sich gegen 23 Uhr auf der Kirschenallee ein Raubüberfall auf einen Kioskbetreiber.

Der 52-jährige Besitzer eines Kiosks an der Kirschenallee verließ zu dieser Zeit seinen Laden und wollte in sein nahegelegenes Auto einsteigen, das am Straßenrand geparkt war.

Als der 52-Jährige das Geschäft verließ, sah er zwei ihm unbekannte Männer, die auf ihn zukamen, bevor er in sein Auto steigen konnte. Einer der Männer schlug ihm ins Gesicht, woraufhin es zu einem kurzen Kampf kam, an dem auch der zweite unbekannte Mann beteiligt war. Der 52-Jährige verlor daraufhin seine Tasche, in der sich auch Bargeld aus den Tageseinnahmen des Kiosks befand.

Der 52-Jährige flüchtete zu Fuß, während die Männer die Tasche mit dem roten Aufdruck vom Boden aufhoben und in unbekannte Richtung davonliefen.

Der Betreiber erlitt leichte Verletzungen durch den Kampf.

Er beschreibt die beiden Männer wie folgt: Der erste Mann war etwa 20-25 Jahre alt, ca. 1,70m groß, hatte einen dunkelbraunen Bart, trug eine Brille, einen schwarzen Kapuzenpullover und blaue Jeans.

Der zweite Mann wird als ca. 20-25 Jahre alt, ca. 1,80m groß, mit dunklen Augen, Vollbart, bekleidet mit einem schwarzen Kapuzenpullover und dunklen Jeans, beschrieben.

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder die die beiden Männer zur Tatzeit gesehen haben, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Polizeiwache Süd in Moers unter der Telefonnummer 02841-171 0 entgegen.

/cd Ref. 260514-2341

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023, die 12625 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ein besonders hohes Maß an Kriminalität aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24