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Zivilcourage in Huckarde: Dortmunder entwaffnet Räuber

Ein 39-jähriger Dortmunder konnte den bewaffneten Täter überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Lfd. Nr.: 0090

Dank der mutigen Intervention eines Zeugen endete am Montagabend (26. Januar) ein versuchter Raubüberfall in einem Supermarkt an der Rahmer Straße ohne größere Zwischenfälle. Ein 39-jähriger Dortmunder konnte den bewaffneten Täter überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Um 18:38 Uhr betrat ein 44-jähriger Dortmunder den Kassenbereich des Supermarktes. Nach ersten Informationen bedrohte er den 34-jährigen Kassierer plötzlich mit einem Messer und gab an, den Supermarkt zu überfallen.

Ein Kunde (39) erkannte die gefährliche Lage sofort: Er näherte sich dem Angreifer, schaffte es, ihn zu entwaffnen und am Boden festzuhalten. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Dortmund konnten den Verdächtigen noch im Supermarkt widerstandslos festnehmen. Zum Glück wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Bei der Überprüfung des 44-Jährigen stellten die Polizisten fest, dass er offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem gab es klare Anzeichen für eine psychische Erkrankung des Mannes vor Ort. Nach der Entnahme einer Blutprobe auf der Polizeiwache wurde der Dortmunder in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.

Die Polizei sicherte die Tatwaffe und leitete ein Strafverfahren wegen schweren Raubes gegen den 44-Jährigen ein.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Darunter waren 7238 männliche Verdächtige und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige im Jahr 2023 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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