Fünf Männer festgenommen nach Fluchtversuch auf Großbaustelle in Krefeld-Uerdingen. Personen mit falschen Identitätsdokumenten vorläufig festgenommen.
Zoll-Kontrolle auf Baustelle in Krefeld

Krefeld (ost)
Am 13. April 2026 hat das Hauptzollamt Krefeld fünf Personen festgenommen, während es eine Kontrolle auf einer Großbaustelle in Krefeld-Uerdingen durchführte.
Etwa 50 Personen von 12 verschiedenen Unternehmen wurden im Rahmen der Aktion überprüft.
Während der Inspektion versuchten drei Männer, sich der Maßnahme durch Flucht zu entziehen, indem sie über mehrere Baucontainer liefen und sich dann in einer benachbarten Lagerhalle versteckten. Dort wurden sie von den Einsatzkräften gestellt. Einer der Männer verletzte sich beim Fluchtversuch am Knöchel und wurde von einem Rettungswagen behandelt.
Die drei Männer legten zunächst Kopien rumänischer Ausweisdokumente vor. Im Laufe der Aktion konnten jedoch aufgefundene Reisepässe sichergestellt werden, die zeigten, dass sie Staatsangehörige der Republik Moldau sind. Die Personen wurden vorläufig festgenommen, um ihren Aufenthaltsstatus zu klären. Gegen einen der Männer lag zudem ein Haftbefehl wegen Trunkenheit im Straßenverkehr vor.
Gegen alle drei Männer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts sowie der Urkundenfälschung eingeleitet. Es bestehen auch Verdachtsmomente bezüglich des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt sowie möglicher Verstöße gegen den Mindestlohn.
Im Rahmen der Maßnahme wurden außerdem zwei weitere Haftbefehle gegen rumänische Staatsangehörige vollstreckt, die mit Delikten im Zusammenhang mit Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis zu tun hatten. Die Männer wurden zur weiteren Bearbeitung an die örtliche Polizei in Krefeld übergeben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Verkehrstote, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








