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Zoll prüft Stadionneubau in Münster

Verdachtsunabhängige Prüfung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit landet Treffer. Am Montag überprüften 24 Einsatzkräfte des Hauptzollamtes Münster das Bauvorhaben des LVM-Preußenstadions. Es wurden 53 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt und Verstöße festgestellt.

Der Zoll prüfte am Montag die Bauarbeiten des neuen Preußenstadions an der Hammer Straße.
Foto: Presseportal.de

Münster (ost)

Am Montag prüften 24 Einsatzkräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamtes Münster das Bauvorhaben des LVM-Preußenstadions in Münster- ein nicht alltägliches Prüfobjekt für die Beamtinnen und Beamten.

Dabei standen für die Zollbeamtinnen und Zollbeamten insbesondere die Einhaltung sozialversicherungsrechtlicher Pflichten, der unrechtmäßige Bezug von Sozialleistungen sowie die illegale Beschäftigung von ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Fokus. Weiterhin spielten auch die Prüfung des Mindestlohns, die unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung sowie eine mögliche Scheinselbstständigkeit eine bedeutende Rolle.

Die Zöllnerinnen und Zöllner befragten bei der Prüfung insgesamt 53 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen -hier insbesondere im Bereich der Elektro-, Sanitär- und Erdarbeiten- und führten dabei auch 22 Arbeitgeberprüfungen durch. „Bei den Befragungen stellte die FKS noch vor Ort fest, dass ein Arbeitnehmer illegal aufhältig war und ein weiterer Arbeitnehmer illegal beschäftigt wurde“, teilt Britta Flothmann, Pressesprecherin des Hauptzollamtes Münster, mit. Weiterhin konstatierten die Einsatzkräfte gleich in mehreren Fällen einen Verdacht auf Scheinselbstständigkeit bei den angetroffenen Arbeitnehmern. Die weiteren Prüfungen und Ermittlungen durch die FKS des Hauptzollamtes Münster dauern an und werden die Zöllnerinnen und Zöllner nun in den kommenden Wochen beschäftigen.

Quelle: Presseportal

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