Ein 20-jähriger Velberter verlor die Kontrolle über sein Auto bei bis zu 120 km/h und verletzte sich schwer. Seine Mitfahrer hatten Glück und konnten sich rechtzeitig retten.
Zu hohe Geschwindigkeit: Auto überschlug sich und brannte aus

Velbert (ost)
Am Freitagabend (1. Mai 2026) wurde ein 20-jähriger Velberter in Velbert schwer verletzt, nachdem er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und verunglückte. Das Auto überschlug sich und fing Feuer. Seine vier Mitfahrer hatten Glück im Unglück und erlitten nur leichte Verletzungen.
Um 22:50 Uhr fuhr der 20-Jährige (deutsche und türkische Staatsangehörigkeit) mit seinem BMW 530I auf der Bökenbuschstraße in Richtung Vogteier Straße. Die Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich beträgt 50 Kilometer pro Stunde.
Den aktuellen Ermittlungen zufolge soll der 20-Jährige jedoch mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit – bis zu 120 km/h – unterwegs gewesen sein, was dazu führte, dass er in einer langen Kurve bei Hausnummer 34 die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der BMW prallte gegen einen Bordstein, drehte sich mehrmals um die eigene Achse, prallte gegen einen Zaun und überschlug sich. Schließlich kam er auf der Seite zum Liegen und geriet in Brand.
Die vier Mitfahrer des 20-Jährigen konnten sich aus eigener Kraft aus dem Wrack des Fahrzeugs befreien. Sie halfen auch dem schwer verletzten Fahrer aus dem brennenden Auto.
Die alarmierte Feuerwehr der Stadt Velbert löschte das Feuer und brachte den Fahrer mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Auch die vier Mitfahrer, alle im Alter von 18 bis 20 Jahren, wurden ins Krankenhaus gebracht, konnten dieses jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.
Aufgrund der Spurenlage und der Aussagen der Mitfahrer ergab sich für die ebenfalls alarmierte Polizei der Verdacht, dass der Fahrer seinen BMW grob verkehrswidrig und rücksichtslos sowie mit Höchstgeschwindigkeit gefahren war. Aus diesem Grund leitete die Polizei ein Verfahren gegen den Fahrer wegen des Verdachts auf Durchführung eines verbotenen Kfz-Rennens („Alleinrennen“ nach §315d StGB) ein. Es gab keine Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum beim Fahrer.
Die Unfallstelle musste bis Samstagmorgen (2. Mai 2026) gesperrt werden, um das Fahrzeug bergen zu können und den Unfallort durch ein Verkehrsunfallaufnahme-Team des Polizeipräsidiums Wuppertal zu untersuchen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








