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Zülpich: Bedrohung mit Messer, Widerstand gegen Polizei

Ein Fahrradfahrer bedrohte einen Mann mit einem Messer und leistete anschließend Widerstand gegen die Polizeibeamten.

Foto: Depositphotos

Zülpich (ost)

Gestern, am 26. Mai, ereigneten sich gegen 14.30 Uhr in Zülpich mehrere Straftaten, die von einem 49-jährigen, der Polizei bekannten Mann aus Zülpich begangen wurden.

Zu Beginn fuhr der Mann mit einem Fahrrad die Römerallee entlang. Nach bisherigen Erkenntnissen stürzte der Radfahrer vom Gehweg auf die Straße. Ein anderer Verkehrsteilnehmer konnte einen Zusammenstoß nur durch starkes Bremsen und Ausweichen verhindern.

Der Radfahrer setzte seine Fahrt fort. Zeugen beobachteten, wie der Mann in Schlangenlinien fuhr und Alkoholgeruch in seiner Atemluft wahrnahmen.

Später bedrohte der Beschuldigte einen Mann mit einem Küchenmesser, das er bei sich führte. Außerdem bedrohte er den Mann verbal.

Nachdem der Vorfall bekannt wurde, gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Daraufhin eilten mehrere Streifenwagen nach Zülpich. Die Polizeibeamten konnten den Verdächtigen kurz darauf finden und festnehmen. Dabei musste der Mann mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden.

Während der Festnahme leistete der 49-Jährige Widerstand.

Der Mann wurde dann zur psychiatrischen Behandlung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht und vorläufig festgenommen.

Auch dort leistete der Beschuldigte über mehrere Stunden hinweg Widerstand gegen die Polizeibeamten. Er spuckte nach den Beamten, trat nach ihnen und wehrte sich gegen die Maßnahmen.

Es wurden unter anderem Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erstattet.

Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen durch.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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