In Ennigerloh und Westkirchen ereigneten sich in den letzten Tagen je ein Einbruch. Die Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung der Taten.
Zwei Einbrüche in Ennigerloh und Westkirchen

Warendorf (ost)
In den vergangenen Tagen gab es sowohl in Ennigerloh als auch in Westkirchen jeweils einen Einbruch.
Einer ereignete sich am Sonntag, den 9.8.2026, gegen 23.15 Uhr in der Mohnstraße in Westkirchen. Dort drang ein junger Mann mit dunkler Kleidung und einer schlanken Statur von etwa 1,65 bis 1,70 Metern in das Einfamilienhaus ein. Als er das Schlafzimmer betrat, wurde die Bewohnerin wach. Sie forderte den Eindringling auf, das Haus zu verlassen, was er dann auch tat.
Der zweite Vorfall erstreckt sich über den Zeitraum von Freitag, dem 8.8.2026, 18.00 Uhr, bis Montag, dem 10.8.2026, 12.00 Uhr und fand in der Vikar-Tümler-Straße in Ennigerloh statt. Unbekannte Täter entwendeten aus dem Einfamilienhaus mehrere Schmuckstücke.
Wer hat verdächtige Personen in der Nähe der Tatorte gesehen? Wer kann Informationen zu den Einbrüchen oder möglichen Tätern geben? Hinweise nimmt die Polizei in Oelde unter der Telefonnummer 02522/915-0 oder per E-Mail: poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 auf 3.616. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 auf 3.069. Von den Verdächtigen waren 2.344 männlich und 455 weiblich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 1.196 auf 1.451 anstieg. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Einbruchsraten in Deutschland ist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der größte Teil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige, im Vergleich zu 458 im Jahr 2022. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 60 auf 75. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023 stieg. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023, wo insgesamt 470 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








