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Zwei Pkw mit überhöhter Geschwindigkeit in Hattingen unterwegs

Eine Streifenwagenbesatzung stellte am 07.06.2026 zwei Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fest. Der 19-jährige Fahrer wurde festgestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Foto: unsplash

Hattingen (ost)

Am 07.06.2026 gegen 03:30 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung zwei Autos, die mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhren.

Die Polizisten sahen einen schwarzen Mercedes und einen anderen dunklen Pkw im Bereich der Nierenhofer Straße / Südring, die beide mit zu hoher Geschwindigkeit in einer Kurve unterwegs waren.

Auf dem Südring forderten optische und akustische Anhaltesignale den vorausfahrenden Mercedes auf, anzuhalten.

Der Fahrer des Mercedes ignorierte jedoch die Anhaltesignale und fuhr weiter über die Uhlandstraße.

Der Fahrer des Mercedes überschritt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h um mehr als das 3-fache. Der zweite Pkw war zu diesem Zeitpunkt immer noch vor dem Mercedes.

Schließlich wurde der 19-jährige Hattinger mit seinem Mercedes in der Grünstraße gestoppt.

Das andere beteiligte Fahrzeug entkam der Kontrolle. Eine Fahndung war erfolglos.

Es gab während der Fahrt keine Anzeichen für eine konkrete Gefährdung unbeteiligter Personen.

Der Hattinger behauptete während der Kontrolle, im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Diese konnte jedoch zum Zeitpunkt der Kontrolle nicht vorgezeigt werden. Die Gültigkeit wird derzeit überprüft.

Gegen den 19-jährigen Hattinger wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines illegalen Autorennens eingeleitet. Sein Auto wurde beschlagnahmt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises hat nun mit den umfangreichen Ermittlungen begonnen.

Wenn Sie weitere Informationen zum Vorfall oder zum möglichen zweiten Fahrzeug haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei unter der Telefonnummer 0232491662200.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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