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Zwei schwere E-Scooter-Unfälle in Bochum

Nach zwei Unfällen mit Kindern appelliert die Polizei an Eltern, über die Gefahren zu sprechen. Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.

Foto: unsplash

Bochum (ost)

Nach zwei schweren E-Scooter-Unfällen mit Kindern am Mittwochabend, dem 5. August, fordert die Polizei Bochum Eltern und Erziehungsberechtigte auf, die geltenden Regeln ernst zu nehmen und mit ihren Kindern über die Risiken von E-Scootern zu sprechen.

Der erste Vorfall ereignete sich gegen 18.40 Uhr am Teich im Stadtgarten Wattenscheid. Ein zwölf Jahre alter Junge aus Bochum verlor aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über einen E-Scooter, stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Eine Stunde später, um 20 Uhr, kam es zu einem weiteren Unfall in der Nähe der Harpener Teiche, in der Nähe der Straße Staudengarten. Dort stürzte ebenfalls ein zwölfjähriger Junge aus Bochum mit einem E-Scooter und erlitt lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.

Die Untersuchungen zu beiden Unfällen sind noch im Gange.

Aus diesem Anlass möchte die Polizei auf Folgendes hinweisen:

Die beiden Vorfälle verdeutlichen, welche schwerwiegenden Konsequenzen die Nutzung von E-Scootern haben kann. Die Polizei Bochum appelliert daher an alle Eltern und Erziehungsberechtigten, mit ihren Kindern über die Gefahren zu sprechen und die gesetzlichen Vorschriften konsequent zu befolgen.

Die Verkehrsunfallprävention der Polizei Bochum bietet außerdem ein E-Scooter-Präventionsprogramm an weiterführenden Schulen in Bochum, Herne und Witten an.

Für weitere Fragen oder Beratung kontaktieren Sie bitte unsere Kolleginnen und Kollegen der Verkehrsunfallprävention unter 0234 909-5120 oder -5121.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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